Reh mit Rapsvergiftung

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cornelius

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Honigbär

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Auswirkungen von Glyphosat/ Roundup

from cornelius on 03/20/2013 08:04 PM

Die Rolle des Bundesamt für Risikobewsertung ( BfR )

Aus einer neuen Studie der Universität Leipzig:
Darmerkrankungen häufen sich nicht nur in letzter Zeit. Sie stehen parallel zu den Infekten, von denen gerade in den
letzten Wochen jeder zweite betroffen war. Die Menschen standen Schulter an Schulter in den Apotheken, Ärzte und Apothekenpersonal waren total überfordert. Und wieder soll es ein Virus gewesen sein!
Es handelt sich um die massiven negativen Auswirkungen eines allgemein angewandten Herbizids (Pflanzenvernichtungsmittels) auf Tier und Mensch, das angeblich unschädlich ist, da es – so wird verbreitet - biologisch abbaubar sei. Diese Herbizide haben jedoch eine Halbwertzeit in den Böden von bis zu vier Jahren!
Glyphosat - unter anderem auch ein Bestandteil des Totalherbizids „RoundUp" von Monsanto, „Touchdown" von Syngenta
oder „Durango" von Dow AgroSciences - findet man mittlerweile auch im Urin nicht nur von Tieren, sondern auch von Menschen. Bis zu 7000 Tonnen werden von Glyphosat auf deutschen Feldern versprüht, von Hausbesitzern auf Gehwege und in Gärten, von Gemeinden zur Unkrautbekämpfung auf Marktplätzen, Friedhofsanlagen, Parkplätzen a. u. sowie von Kirchenbeschäftigten (im Auftrag der Kirche?) rund um das Gotteshaus. Gerne wird es benutzt, denn es ist ja „biologisch abbaubar".

Ist es das wirklich und welchen Schaden richtet es denn tatsächlich an?
Das Institut für Bakteriologie und Mykologie an der Universität Leipzig hat herausgefunden, dass Glyphosat schädlich auf die
Darmflora von Mensch und Tier wirkt. Frau Prof. Dr. Monika Krüger, Versuchsleiterin an der Universität Leipzig erklärt dazu: „Glyphosat sorgt dafür, dass nützliche und gesundheitsfördernde Bakterien im Darm abgetötet werden, während es auf die
schädlichen Bakterien im Darm keine Auswirkungen hat. Das heißt: das empfindliche Gleichgewicht im Darm wird durch Glyphosat gestört und öffnet so Krankheiten Tür und Tor."
Es gibt weiterhin Hinweise, dass Glyphosat in die Hormonbildung eingreift und krebserregend sein könnte. Trotz aller Hinweise auf Schädigung von Mensch, Tier und Umwelt durch die nachgewiesene Gefährlichkeit dieser Chemikalie, darf dieses Mittel immer noch frei verkauft werden. Die Bundesregierung weist auf das "Bundesamt für Risikobewertung", BfR, hin, das für Gesundheitsrisiken, die durch Pestizidrückstände in Futter- oder Lebensmittel entstehen können, zuständig ist.
Was aber tun, wenn in diesem Bundesamt auch „Experten" aus der Chemie- bzw. Pestizid-Industrie sitzen? Recherchen
des hessischen Rundfunks haben ergeben: Im BfR arbeiten zwei Vertreter von Bayer (mit Büros), einer von BASF, einer von Syngenta sowie Vertreter der Gentechnik wie Monsanto und Pioneer. Einseitige Aufklärung also auch hier, Überprüfungen gibt es nicht.
Aufklärung ist vonnöten. Handeln auf derartige Zustände  auch!

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cornelius

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Reh mit Rapsvergiftung

from cornelius on 03/08/2013 02:31 PM

Bad Rappenau - Das hatte Rüdiger Winter noch nicht erlebt. Ein Reh stand mitten im kleinsten Bad Rappenauer Stadtteil Wollenberg und ließ den Jagdpächter bis auf 30 Zentimeter an sich heran. „Es zeigte keinerlei Fluchtverhalten", erinnert er sich. Winters Verdacht fiel auf Tollwut. Eine Untersuchung des Tiers, das der Pächter erschoss, kam zu einem anderen Ergebnis.
„Die Befunde sprechen für eine Rapsvergiftung des Rehes", steht auf einem zweiseitigen Brief des Chemischen und Verinäruntersuchungsamts in Fellbach, den Rüdiger Winter zeigt. Das hatte Rüdiger Winter so noch nicht erlebt. Zumal es für ihn nicht das einzige Tier blieb mit ähnlichen Symptomen blieb. Zwei weitere, das letzte Ende Februar, musste er und ein Jagdkollege in Wollenberg in wenigen Wochen erschießen.
Als er sich am Mittwochabend mit Jägern austauschte, berichteten ihm Kollegen ganz allgemein von ähnlichen Einzelfällen, die sie irgendwann einmal erlebt hatten. Nun möchte sich Rüdiger Winter bei Landwirten informieren, welchen Raps sie anbauen.
Für Dr. Christine Süß-Dombrowski, die den Befund geschrieben hatte, hat Rüdiger Winter das einzig richtige getan. „So ein Tier erlöst man."
Der Vormagen des Rehs von Rüdiger Winter war gefüllt mit einem stark schaumigem Futter, weshalb sie davon ausgeht, dass das Tier starke Schmerzen hatte. Vor allem nach dem Winter komme es häufig zu Rapsvergiftungen. Sie vermutet, dass sich die Rehe in dieser Jahreszeit über die Rapspflänzchen hermachen, wenn die Schneedecke schmilzt. Sie führt Rapsvergiftungen auf den Anteil an Bitterstoffen zurück, der aber von der Rapssorte, der Bodenbeschaffenheit oder der Düngung abhängen kann.
Ende der Pressemeldung 


Nur kein Wort zu einer Vergiftung der Tiere durch die systemischen Gifte welche permanent auch in den Rapspflanzen vorhanden sind. Hier wird Monsanto und Co. ausdrücklich geschont!

Reply Edited on 03/08/2013 02:33 PM.

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